Ein Praxisbesuch ist für Patientinnen und Patienten sicher

 

Die bestehende Coronapandemie hat zu einer starken Verunsicherung der Bevölkerung geführt. Die Empfehlungen zur Verringerung der sozialen Kontakte hatten auch eine deutliche Vermeidung von Arztkontakten zur Folge. Am Beginn der Erkrankungswelle war dies auch sinnvoll, da die Ausstattung mit Schutzausrüstungen nur lückenhaft unddie Praxisorganisation noch umzustellen war.

Im Verlauf der Corona-Erkrankungswelle konnten wir einen deutlichen Rückgang von Patientenkontakten mit akuten Krankheitsbildern zum Beispiel der Kardiologie (Herzinfarkte, akuter Brustschmerz) und Neurologie (Schlaganfälle) verzeichnen.

Nunmehr werden wir aber vermehrt mit schweren Formen dieser Krankheitsbilder konfrontiert,

da die Patienten derzeit tendenziell zu spät den Arzt aufsuchen.

Auch viele geplante Operationen konnten vorübergehend nicht durchgeführt werden.

Die Praxen haben sich den besonderen hygienischen Anforderungen, die sich aus der Coronapandemie ergeben, mittlerweile umfassend angepasst. Spezialsprechstunden für Risikopatienten wurden eingerichtet und innerhalb der Praxen sind die individuellen Abläufe optimiert worden. Auch die Versorgung mit Schutzmaterialien hat sich verbessert.

Die meisten Praxen bieten Infektionssprechstunden im Anschluss an die normalen Sprechzeiten an, um die chronisch Kranken vor Infektionen zu schützen.

Durch diese Maßnahmen stellen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte und ihre Praxismitarbeiter sicher, dass keine Patienten aus Furcht vor einer Covid-19 Infektion den Praxisbesuch vermeiden müssen.

Zusätzlich zu den besonderen Sprechzeiten und den angepassten Praxisstrukturen sind die individuellen digitalen Kontaktmöglichkeiten für die Patienten zur Praxis deutlich ausgebaut worden.

Viele Praxen bieten nun Video- und Telefonsprechstunden an.

Wir sind in Sorge, dass viele Kranke aus Angst vor Ansteckung Arztpraxen meiden undsomit bedrohliche Erkrankungen verschleppen oder dass chronische Krankheiten sich deutlich verschlechtern und so weit größerer Schaden entsteht.

Es ist medizinisch wichtig, dass gerade die chronisch kranken Patienten ihre regelmäßigen Kontrollen zeitnah wahrnehmen und so vermeidbare schwere Krankheitsverläufe abgewendet werden.

Versäumen Sie nicht Ihre notwendigen Untersuchungen beim Hausarzt oder Facharzt, Sie sind in der ambulanten ärztlichen Versorgung weiter gut und sicher aufgehoben!

Dr. med Thomas Carl Stiller

Hartmannbund        

Dr. med. Thomas Fischer 

Hausärzteverband      

Dr. med. Thomas Schmidt

Berufsverband Deutscher Internisten

Dr. med. Stephan Bartels

Ärztekammer Göttingen

Susanne Buse

Berufsverband der Frauenärzte

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Pressemitteilung
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Diese Kachel kann im Social Media gern genutzt werden, um auch andere zu motivieren, von zuhause aus Leben zu retten.

Wir sind weiterhin per Mail, Fax und Telefon erreichbar. Ab nächster Woche wird auch eine Videosprechstundenoption aufgebaut.



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allegemeine verhaltensregeln
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Patientenflyer Grippe oder Coronavirus 1
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COVID19 Home Care - Handlungsempfehlung
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Basismassnahmen zur Prävention von Virusinfekten
4 wichtige Basismaßnahmen bei Virusinfek
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Quelle HNA vom 4.3.20
Quelle HNA vom 4.3.20





Die KVN weist die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger auf folgende Punkte hin:
Auch wenn es bisher keine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus in Niedersachsen gibt, können Sie vorsorglich etwas gegen Viren tun. Für das Coronavirus gelten dieselben Hygiene-Regeln, die auch bei anderen infektiösen Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel der Grippe empfohlen werden.
Hände waschen: 
Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände.
Abstand halten: Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen.
Richtig husten und niesen: 
Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Taschentuch, das Sie danach sofort entsorgen können. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände.
Ein Mundschutz ist nur für Menschen sinnvoll, die bereits an einer akuten Atemwegsinfektion leiden und die sich dennoch im öffentlichen Raum bewegen müssen. Für alle anderen Menschen ist diese Maßnahme nicht unbedingt notwendig. Außerdem gibt es aus wissenschaftlicher Perspektive bislang noch keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person verringert.
Eine Laboruntersuchung muss vorgenommen werden, wenn es sich um begründete COVID-19-Verdachtsfälle handelt.
Als Verdachtsfälle gelten Personen, die unspezifische Allgemeinsymptome, Symptome jeder Schwere die Atmung haben und Kontakt zu einem bestätigten Coronavirusfall hatten. Darüber hinaus Patienten mit akuten Symptomen jeder Schwere mit oder ohne Fieber und sich bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
Trifft eines dieser beiden Kriterienkreise zu, sollten diese Personen zu Hause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt oder den Hausarzt telefonisch kontaktieren. Weitere Maßnahmen werden dann eingeleitet.
Sollte sich bei diesen Patienten der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus bestätigen, muss der Patient vom behandelnden Arzt an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Meldung - inklusive Name und Kontaktdaten der betroffenen Person - muss dem Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden vorliegen.
Aktualisiert am 29. Februar 2020